Storchenschnabel

Der Storchenschnabel – Erste Hilfe bei Mittelohrentzündung

StorchenschnabelDer Storchenschnabel (Geranium robertianum) ist bei Wiesen, Steinhaufen, Mauern und Wäldern anzutreffen. Er wird bis zu 50 cm groß und besitzt kleine, rosafarbene Blüten. Es entsteht ein unangenehmer Geruch beim zerreiben der Blätter, weswegen man ihn auch als „stinkenden Storchenschnabel“ bezeichnet.

Wenn jemand unter einer Mittelohrentzündung leidet, kann man als erste Hilfe ein gequetschtes Blatt des Storchenschnabels zusammenrollen und dieses dann ins Ohr legen.
Der Storchenschnabel kann für Umschläge verwendet werden, um zum Beispiel Frauen mit entzündeten Brustwarzen während der Stillzeit Abhilfe zu verschaffen.
Eine Tinktur von Storchenschnabel kann für Frauen fruchtbarkeitssteigernd sein, vor allem wenn sie vom Körper her zu schwach für eine Schwangerschaft sind. Hierzu frische Storchenschnabel - Blüten in Weißwein einlegen, einige Wochen durchziehen lassen und nach dem Abseihen jeden Abend ein kleines Glas trinken.
Auch sagt man dem Storchenschnabel eine antibakterielle Wirkung nach, sowie wundheilend und krebsfeindlich.

 

Pelargonien – Verwandte des Storchenschnables

Ebenfalls zu den Storchenschnabelgewächsen gehört die Gattung Pelargonium. Pelargonium sidoides wird in der Medizin als natürliches Bronchailmittel Umcaloabo eingesetzt. Andere Duftpelargonien wie die Rosenpelargonie oder die Zitronenpelargonie ergeben einen wohlschmeckenden, aromatischen Tee, der gegen Schwangerschaftsübelkeit helfen kann. Pelargonien gehören zu den Wildgeranienarten. Bereits seit dem 18. Jahrhundert werden verschiedene Duftrichtungen der Duftpelargonien gezüchtet. Heute gibt es sogar Pelargonienzüchtungen, die nach Colafläschchen oder Apfel riechen.

 

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