Arnika

Arnika – Hilfe bei Traumen und Entzündungen

ArnikaArnika (Arnica montana), auch Engelskraut genannt, ist ein sehr starkes Frauenkraut. Es wird vor allem in homöopathischen Präparaten zu Behandlung von Traumata eingesetzt. Arnika wirkt entzündungshemmend und fördert die Wundheilung, weshalb es auch oft in Krankenhäusern vor und nach Operationen angewandt wird. Aufgrund seiner entzündungshemmenden Wirkung hilft Arnika auch gegen Entzündungen der Eierstöcke und gegen Harnwegsinfektionen (in Form von Tinkturen anwendbar). Doch Arnika unterstützt auch bei seelischen Traumen wie zum Beispiel bei sexuellem Missbrauch.

 

Erste Hilfe leisten kann Arnika bei der Geburt sowie den Geburtsblutungen, da es blutstillend sein kann. Frauen, bei denen bei der Entbindung ein Dammschnitt durchgeführt wurde, können durch Arnika-Kompressen die Wundheilung beschleunigen. Bei langen und schweren Geburten können sogar Säuglinge mit Arnika in Form von Globuli behandelt werden, damit sich das Baby von den Strapazen der Geburt erholen kann. In Gels und Salben verarbeitet, hilft Arnika auch gegen Entzündungen im Scheideneingang und Dammbereich. So kann Arnika gegen Candida albicans eingesetzt werden. Es lindert den Juckreiz und hemmt das Wachstum der Scheidenpilz - Bakterien.

 

Vorsicht: Arnika sollte nicht überdosiert werden,da es ein sehr starkes Frauenkraut ist. Während der Schwangerschaft sollte auf die innerliche Anwendung von Arnika verzichtet werden, da es die Gebärmutter zu Kontraktionen anregt. Allergische Reaktionen sind grundsätzlich möglich.

 

Arnika Urtinktur zur Wunden-Nachbehandlung:

100 g zerkleinerte Arnikawurzel mit 1/2 l hochprozentigem Alkohol ansetzen. 2 Wochen in der Sonne stehen lassen. Arnikawurzel abfiltern (Tuch oder Kaffeefilter) und in dunkle, luftdichte Flaschen abfüllen.

 

Wichtig: Arnika steht unter Naturschutz, deshalb sollte man die Rohstoffe aus dem Kräuterfachhandel oder der Apotheke beziehen.

 

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