Gänsefingerkraut

Gänsefingerkraut: Helfer bei Menstruation

GaensefingerkrautDas Frauenkraut Gänsefingerkraut (Potentilla anserina) lässt sich unschwer an seinen fedrigen, leicht silbrigen Blättern erkennen. Gänsefingerkraut wächst in Europa an fast allen Wegrändern, ist aber nur wenig als Heilpflanze und Frauenkraut bekannt.
Dabei hat das Gänsefingerkraut sogar mehrere Anwendungen in der alternativen Frauenheilkunde: Es wirkt krampflösend bei Unterleibskrämpfen während der Menstruation und kann sich positiv und stärkend auf die Gebärmutter auswirken. Nach Rücksprache mit der Hebamme kann Gänsefingerkraut auch in der Schwangerschaft als krampflösend wirkendes Frauenkraut eingesetzt werden. In der Schwangerschaft kann Gänsefingerkraut auch entspannend und beruhigend wirken. Gänsefingerkraut enthält Gerbstoffe, die sich positiv auf den Magen-Darm Bereich und die Eisenresorption bei Eisenmangel auswirken können.

 

Auch bei Blasenentzündungen kann Gänsefingerkraut helfen, da es leicht entzündungshemmend wirkt. Für Menstruationsbeschwerden, gegen Gebärmutter-Krämpfe oder Entzündungen kann Gänsefingerkraut einfach als Tee eingenommen werden.

Gänsefingerkraut sollte in den Sommermonaten gesammelt werden. Die Blätter zum Trocknen auf einem Brett ausbreiten und in die Sonne legen. Es wird das gesamte Blatt verwendet.

 

Tee-Rezept: 1-2 TL auf eine Tasse Tee, 5-10 Minuten ziehen lassen.

 

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