Mariendistel

Mariendistel – die Heilpflanze bei Leberbeschwerden

Die Mariendistel (Carduus marianus), welche auch unter dem Namen Frauendistel bekannt ist, kommt aus Süd- und Mitteleuropa und wird in Gärten und Kulturen gezogen. Die Reifzeit der Mariendistel ist im August, und da die Plfanze zum verwildern neigt, kann man sie auch an warmen und trockenen Gebiten finden.

Die Mariendistel ist eine krautige Pflanze, die eine Höhe von bis zu 250cm erreichen kann. Charakteristisch an der Pflanze ist auch, dass die großen Blätter grün weiß marmoriert und dornig gezähnt sind. Die Mariendistelblüte, in welcher sich samenartige Früchte entwickeln, ist purpurrot gefärbt. Die Frucht ist der Teil der Pflanze, die in der Frauenheilkunde zu Heilzwecken verwendet wird.

 

Die Mariendistel ist auch unter dem Namen "Frauendistel" bekannt, was bereits Assotiationen mit Heilwirkungen als Frauenkraut weckt.. Und das nicht zu Unrecht: Die Früchte der Pflanze (auch genannt Stechkörner) wurden früher oft bei schwacher Menstruationsblutung und bei Brustproblemen verwendet.
Heutzutage wird die Mariendistel hauptsächlich bei Leberleiden verwendet. Wegen der schützenden und heilenden Wirkung auf die Leberzellen kann man diese Pflanze nach jahrelanger Einnahme von Schmerzmitteln nutzen.
Außerdem kommt hinzu, dass der Wirkstoff Silymarin, der in den Mariendistelfrüchten zu finden ist, den Wachstum der Brustkrebszellen hemmen kann.

Verwendet wird diese Pflanze indem man zum Beispiel beim Brot backen eine handvoll geschrotete Mariendistelfrüchte hinzugibt, und somit der Leber täglich beim Brotessen Heil- und Schutzstoffe liefert.
Wer jedoch nicht backen möchte, kann auch über einige Monate hinweg Mariendistelkapseln verwenden, welche den nützlichen Nebeneffekt der Bindegewebestraffung und der verbesserten Fettverdauung mit sich bringen.

 

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